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Sandboxes, die Bots einsammeln

Hier steht eine Falle.

Verteilt im Netz stehen Rechner, auf denen Dienste laufen, die verwundbar aussehen sollen — SSH, HTTP, Telnet, Mailserver, Datenbanken. Sie enthalten nichts, sie geben nichts preis, und sie führen nichts aus, was ihnen geschickt wird. Ihr einziger Zweck ist, angefasst zu werden.

Wer sich mit ihnen verbindet, hat sich nicht verlaufen. Für diese Ports gibt es keine legitime Nutzung. Jeder Verbindungsversuch wird deshalb festgehalten: Adresse, Zeitpunkt, angesprochener Dienst, Vorgehen. Die Aufzeichnungen laufen hier zusammen.

Was daraus wird

Aus den Aufzeichnungen entstehen Sperrlisten, sortiert nach Land, Provider und Netzbereich (ASN). Sie werden hier öffentlich abrufbar sein — in Formaten für Firewall, fail2ban, ipset und nftables, dazu als JSON und CSV für die eigene Auswertung.

Der Aufbau läuft. Die Sammlung nimmt gerade den Betrieb auf. Die ersten Listen folgen, sobald genug belastbare Daten vorliegen.

Zu Unrecht dabei?

Eine Adresse landet nicht beim ersten Kontakt auf einer Liste, und sie fällt ohne neue Auffälligkeit von selbst wieder heraus. Wer trotzdem falsch gelistet ist — etwa nach einem Providerwechsel oder hinter einer geteilten Adresse — schreibt an abuse@badbot.icu.

Diese Seite ist keine Falle. Sie sammelt die Aufzeichnungen der anderen ein und erklärt, was daraus wird.